SEIT 1998 IN ISERLOHN
Das Architekturbüro Andrea Blömer befasst sich seit 1995 mit dem Bauen im Bestand. Ein wichtiger Baustein dieser Arbeit ist inzwischen die Beratung zur energetischen Sanierung und die damit verbunden Baubegleitung bei der Durchführung dieser Maßnahmen.
Vor jeder Sanierung muss eine vollständige Bestandsaufnahme durchgeführt werden, nur so können Sie eine Entscheidung über die notwendigen Maßnahmen treffen.
Die Eigentümergemeinschaft hat sich zunächst für die Sanierung des Ursprungsgebäudes entschieden, um den Energiebedarf an sich zu senken. In diesem Zusammenhang sollte die sogenannten Sowieso erforderlich werden Sanierungen durchgeführt werden.
Es wurde das Dach erneuert und mit Dämmung versehen, die Fenster und die Haustür wurden ausgetauscht. Alte Glasbausteine wurden entfernt. Abschließend wurde die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem bekleidet.
Im Jahre 2015 sollte dann die in die Jahre gekommene Niedertemperaturölheizung ausgetauscht werden.
Aufgrund der guten Fördermöglichkeiten hat sich die Eigentümergemeinschaft zur Installation eines Öl-Brennwertkessels mit der Kombination einer Solaranlage zur Warmwasser- und Heizungsunterstützung entschieden.
Die Bauherrschaft benötigt nun ein zweites Bad.
Auf dem Treppenpodest zum Spitzboden waren im Rahmen der Erstellung des Gebäudes bereits die Versorgungsleitungen verlegt worden.
Mit genau auf die geringe Fläche abgestimmten Sanitärobjekten konnte ein WC, Waschtische und Badewanne eingebaut werden.
Die Kellerräume zum Hang hin sind vom Vorbesitzer umlaufend mit Fliesen raumhoch gefliest worden. Die nach vorne gerichtet Räume werden als Wohnräume genutzt, jedoch tauchen an vielen Stellen Schimmelflecken auf.
Die Fliesen wurden abgenommen, die Flächen nach Trocknereinsatz neu verputzt. Im Heizungskeller war zudem eine Abmauerung eingebaut, in der ein Revisionsschacht verlegt ist, ein Zugang war nicht möglich. Diese Abmauerung wurde entfernt und die Verrohrung überprüft.
Von außen wurde die Abdichtung überprüft, in dem ausgeschachtet wurde. Eine nachträgliche Abdichtung in Verbindung mit Dämmplatten wurde vor dem Einbau einer Drainage eingebaut.
Risse in Außenflächen wurden abgedichtet.
Zunächst wurde auf Grundlage der Bestandspläne Energieausweise für die Wohnungen bzw. die Gaststätte erstellt. Nachdem sich dann ein Käufer gefunden hat, stellte man fest dass der Anbau aus 1972 noch nicht beim Bauamt genehmigt wurde.
Wir erstellten dann nach Teilaufmaßen und Auswertungen von Fotos die genehmigungsfähigen Pläne.
Im Jahre 2004 wurden wir erstmalig von der Erbengemeinschaft um eine Teilungserklärung gebeten, da das Elternhaus nun auf die Geschwister aufgeteilt werden musste. Die Erdgeschosswohnung erhielt die Sondernutzungsrechte an den Kellerräumen.
Außerdem gaben wir der Erbengemeinschaft an, dass auch bei ihrem Gebäude aus dem Jahre 1961 und einer Erweiterung aus dem Jahre 1994 einige dämmtechnische Verbesserungen zu beachten sind.Da sich nun aber für Anfang 2005 Familienzuwachs einstellte, wurde eine Lösung gesucht zwei Ebenen innerhalb einer Wohnung miteinander zu verbinden.
Um möglichst wenige Eingriffe vorzunehmen, konnten wir eine Treppe im Wohnzimmer planen und einbauen lassen. Es ist somit kaum in die Wohnung eingegriffen worden und die Zimmer können noch gut genutzt werden. Baukosten 4.500,00 Euro mit Ingenieurkosten.
Im Sommer 2003 wurde der Wunsch an uns herangetragen, dass eine Garage zu planen sei, in der auch das Büro des Kleinbetriebes unterzubringen sei.
Die Bauarbeiten sind im Sommer 2004 begonnen worden, konnten inzwischen beendet werden.
Der Betrieb, der für die Nutzung vorgesehen war konnte lediglich einen Teil nutzen, so dass das ehemalige Wohnhaus mit den Hallen dazu nun in Wohnflächen umgenutzt werden sollte.
Die Erschließung der Wohnungen ließ großzügige drei Zimmerwohnungen entstehen. Jeder Wohnung wird ein Balkon oder eine Terrasse zur Verfügung gestellt.
Zur Vorlage beim Bauamt sind Nutzungsänderungen genehmigen zu lassen. Auch wird zur ordnungsgemäßen Abrechnung der Heiz- und Betriebskosten eine Wohnflächenberechnung benötigt.
Auf Grundlage der Handskizzen, alter Planunterlagen und Aufmaß Terminen konnten Grundrisse, Schnitte und Ansichten erstellt werden.
Der Bauherr hat das Gebäude aus dem Jahre 1954 im Herbst 2012 erworben. Es handelt sich um ein vermietetes Objekt, in dem zum Zeitpunkt der Übergabe ein Teil des Dachbodens als Abstellraum bzw. vormalig als Trockenboden genutzt wurde.
Fenster und Fassade waren bereits erneuert bzw. eine Dämmung von ca. 6cm vor ca. 20 Jahren eingebracht worden.
Jede Wohnung verfügte über eine eigene Therme im Keller. Aufgrund des Alters der Anlagen war ein Austausch erforderlich.
Die Leitungen aller Wohnungen kamen im Keller an, so dass eine Umstellung auf ein zentral geführtes Heizungssystem möglich ist. Die Umstellung zur zentralen Warmwasserbereitung wurde aufgrund des zu hohen Aufwands in dem bewohnten Gebäude nicht durchgeführt. Da Rohre konzentriert in den Bädern verzogen wurden, wurden hier die Bäder gleichzeitig mit saniert.
Wasserzähler konnten eingebaut werden, da auch die Trinkwasserleitungen erneuert wurden.
Das Gebäude wird von der Familie des Sohnes des Eigentümers bewohnt. Zwei Wohnungen wurden vermietet. Die Dachdeckung des Mansarddaches der Schrägen bzw. der Flachdächer musste erneuert werden, zudem sollten einige Fenster ausgetauscht werden.
Im Mansarddach selber sollte der obere Teil für die Nutzung verbessert werden. Um Putzflächen zu verbessern wurde ein Teil des Gebäudes mit einem Wärmedämmverbundsystem bekleidet. Besonderheit hatte der Giebel in der Straßenansicht, der ursprünglich ein Sichtfachwerk war.
Die Dachisolierung wurde mittels einer Aufdachdämmung 18cm in WLG 024aufgebracht. Hier konnten die Dämmstoffe soweit auskragend eingebaut werden, dass die Dämmung der Fassade gut angeschlossen werden konnte. Der Dämmstoff der Fassade wurde aus Phenolharzplatten durchgeführt, es konnte mit einer Schichtdicke von 16cm in WLG 032 gearbeitet werden.
Die Fensterbänke außen sollten unbedingt den alten Formen nachempfunden werden. Hierzu wurden auf Maß gefertigte Betonfertigteilbänke beauftragt, die die entsprechenden Ausformungen mitbrachten.
Das Fachwerk wurde anschließend aufgemalt, da es sich im 3. Geschoss befindet.
Der Bauherr hat das Gebäude aus dem Jahre 1950 von den Eltern geerbt und wollte in 2008 Vorbereitungen treffen den Spitzboden als Kinder- bzw. Jugendzimmer umnutzen. Da eine herkömmliche Bitumenbahn im Dachboden zu erkennen war, musste vor einer weiteren Dämmung diese Bitumenbahn entfernt werden. Das ist technisch am besten lösbar, indem eine Dachsanierung von außen erfolgt. Hierbei konnten dann nicht nur alle Dachschrägen, sondern auch alle seitlichen Gaubenflächen energetisch verbessert werden konnten.
Im Jahre 2013 wurden die Bäder in beiden Wohnetagen erneuert. Dabei wurde nun von einem Statiker überprüft welchen Aufwand es für den Einbau einer regulären Treppe bedeutet, wenn tatsächlich das Jugendzimmer im Spitzboden entstehen würde. Die statischen Eingriffe und der Kostenaufwand dazu, ließen den Entschluss reifen lediglich Zimmer zu tauschen, aber keine Treppe nach oben zu errichten.
Es sollte eine Dusch- und Wannenbad als Familienbad im Obergeschoss entstehen. Im Erdgeschoss wurde das ehemalige Bad so verändert, dass ein Gäste-WC aber auch ein Garderobenbereich in der Nähe der Haustür sowie ein Schuhschrank möglich wurden.
In beiden Bädern wurde nun bodeneben Duschen eingebaut.
Im Frühjahr 2015 wurde nun die alte Eingangstreppe ersetzt werden, die Garageneinfahrt soll gepflastert werden und der Vorgarten wird umgestaltet.
Nach der Wahl der Steine wurden Zeichnungen angefertigt, incl. Darstellung der Handläufe bzw. Überdachungen. Die Ausführung wurde im Sommer 2016 vom Tiefbauer durchgeführt.
Der Bauherr hat das Gebäude im Jahre 2008 von seinen Eltern übernommen. Aufgrund des Alters des Daches wurde zunächst die Sanierung des Daches durchgeführt. Da schon ein späterer Ausbau geplant war, sollte eine Wärmedämmung sofort mit eingebaut werden.
Der eigentliche Ausbau erfolgte ca. ein Jahr später. Die Schrägen wurden mit Gipskartonplatten verkleidet und bis in die Spitze offen gehalten.
Die Dielenböden waren leider nicht im Ursprungszustand zu erhalten, hier wurde ein Insektenbefall festgestellt. Um sicher zu gehen, dass dieser Befall nicht wiederkommt, wurden die Bodendielen ausgetauscht.
Das Treppenhaus und das Bad im Erdgeschoss wurden dann in 2011 hergerichtet.
Die Baufamilie hat nach einer Energieberatung im Jahre 2008 zunächst die Holzfenster mit Rollladenkästen ersetzt.
Im Jahre 2010 wurde die Sanierung des Daches und der schieferverkleideten Fassade begonnen. Ein früher Wintereinbruch verzögerte die Fertigstellung bis ins Frühjahr 2011.
Neben der Verbesserung der Energiekennwerte für das Dach und die anteilige Fassade mussten dann noch die Balkongeländer für die neue Situation angepasst bzw. erneuert werden. Die alte Betonüberdachung am Eingang wurde abgesägt und durch eine Stahl- / Glaskonstruktion ersetzt.
Im Rahmen einer Verlegung einer Wohnung ins Dachgeschoss begannen im Herbst 2004 die Planungen für neue Gauben und einen Balkon im Dachgeschoss (2.Etage).
In Eigenarbeit hat die Bauherrschaft zunächst einmal die Dachkonstruktion freigelegt. Bis zum Frühjahr 2005 war die Rohbaukonstruktion für die Gauben fertig.